Traffix Network Partner GmbH

Referenzberichte - Lichtblick GmbH & Co. KG

Infrastrukturkonsolidierung mit Netapp FAS 3040 Metrocluster und VMware Infrastructure 3

„Mit TRAFFIX und NetApp haben wir zwei leistungsstarke Partner gefunden, die uns ideal bei unserem Ausbau des Geschäftsmodells und unserem weiteren Wachstum begleiten. Hervorzuheben ist besonders die enge und gute Zusammenarbeit beider Firmen, die zu außergewöhnlich hoher Qualität, Schnelligkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit beiträgt."

Claus Sprave, Leiter der Informationstechnologie, Lichtblick GmbH & Co. KG

Die Herausforderung

Als größter deutscher unabhängiger Strom und Gasanbieter, hat LichtBlick Anfang 2008  die Marke von 400.000 Kunden überschritten. Um auch zukünftig ein vergleichbares Wachstum der Kundenbasis realisieren zu  können, alle Möglichkeiten des liberalisierten Strommarktes zu nutzen und um Produkte und  Dienstleistungen weiter zu entwickeln, müssen Geschäftsprozesse permanent überwacht und bei Bedarf angepasst werden. Ein Ziel von LichtBlick ist es, die Energiewende aktiv voranzutreiben. Dies bedingt eine Flexibilisierung der IT-Infrastruktur. Sie muss für zukünftige Anforderungen erweiterbar, hoch skalierbar und selbstverständlich gegen eventuelle Desaster geschützt sein. Die Erhöhung der Ausfallsicherheit der Dienste und Verfügbarkeit der Unternehmensdaten war das erklärte Ziel der Infrastrukturkonsolidierung.

Die Lösung

LichtBlick entschied sich nach einem längeren Ausschreibungsverfahren mit mehreren Anbietern für das Konzept von TRAFFIX und  einem System der Firma Network Appliance. Hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit der Daten, deren performante Bereitstellung sowie die geplante Konsolidierung der Serverlandschaft mit VMware erforderten ein System, das ohne Single Point of Failure aufgebaut ist und somit in allen Bereichen redundant ausgelegt ist.

Ein weiteres, wesentliches Auswahlkriterium war der geplante Einsatz von VMware und das Verhalten im Desasterfall. Es sollte gewährleistet werden, dass auch virtuelle Maschinen bei einem Schadensfall weiter zur Verfügung stehen, ohne dass hier manuell eingegriffen werden muss.

Ausgewählt wurde die NetApp FAS 3020 Speichersystem in der Ausführung als Metrocluster. Hierbei handelt es sich um ein System, bei dem die beiden Clusterknoten auf verschiedene RZ-Räume in unterschiedlichen  Brandabschnitten verteilt werden. Die Daten werden synchron gespiegelt und stehen auch im Desasterfall einer Zelle weiterhin komplett zur Verfügung. Die FAS 3020 bringt von Haus aus alle angesprochenen Fähigkeiten mit, so dass ein Einsatz von Drittanbietersoftware nicht von Nöten ist, und die Verwaltung des Systems vereinfacht wird.

Auf Grund neu definierter Geschäftsprozesse und dem steten Wachstum der Lichtblick wurde im April 2008 der bestehende Metrocluster der 3020 Baureihe auf einen FAS3040 Metrocluster upgegradet, sowie ein zweiter Metrocluster gleicher Bauart angeschafft. Dies war auf Grund des bei NetApp einfachen Migrationspfades ohne Umkopieren von Daten möglich. Für das Upgrade auf die leistungsfähigeren Systeme war lediglich ein Austausch der Storage Controller nötig.

Das zweite FAS 3040 Metrocluster System wurde benötigt, weil  Lichtblick ein neues Energiedaten Management System eingeführt hat. Die Anforderungen die diese zusätzlichen, geschäftskritische Anwendung an Performance und Verfügbarkeit stellt, konnten mit einem  einzelnen System nicht mehr abgebildet werden.

Der Nutzen

Der erste gespiegelte NetApp Metrocluster ist seit Mitte  2007 produktiv. Ein Großteil der Produktionssysteme wurde sukzessive virtualisiert und läuft seitdem unterbrechungsfrei. In Tests führte die Deaktivierung einzelner Speicher- oder Verbindungskomponenten zu keinerlei Abbruch des Systembetriebes. Das harte Abschalten eines Rechenzentrums zeigte, dass alle Dienste im Ausfallrechenzentrum unterbrechungsfrei zur Verfügung standen. LichtBlick verfügt damit über eine hochverfügbare und skalierbare IT-Infrastruktur, mit der selbst der komplette Ausfall eines Rechenzentrums unterbrechungsfrei abgefangen werden kann. Dies gewährleistet eine ständige Erreichbarkeit der geforderten Systeme und Dienste und damit eine hohe Zukunftssicherheit für das Unternehmen.

Das Unternehmen LichtBlick ist damit bestens auf die zukünftigen Anforderungen im ständig wachsenden Marktsegment der regenerativen  Energieversorgung vorbereitet.

Das Unternehmen

Die Idee von LichtBlick, "sauberen Strom zum sauberen Preis" anzubieten, entsteht im Jahr 1998, dem Jahr der gesetzlichen Strommarkt-Liberalisierung (vorher war Stromhandel ohne eigenes Stromnetz in Deutschland nicht möglich).

Die beiden Firmengründer Michael Saalfeld und Heiko v. Tschischwitz arbeiteten schon damals  in einem von Michael Saalfeld gegründetem Energieunternehmen zusammen, das in Kraft-Wärme-Kopplung arbeitende Kraftwerke zur Strom- und Fernwärmeversorgung von Kommunen gegen die Interessen der etablierten Versorgungswirtschaft projektiert, finanziert, baut und betreibt.

Mittlerweile betreibt die LichtBlick neben dem Stammsitz in Hamburg Niederlassungen in 11 weiteren Städten in Deutschland. Mit weit über 200 Mitarbeitern, über 200 Mio. Euro Umsatz und über 400.000 Kunden ist LichtBlick der mit Abstand  größte, unabhängige Strom- und Gasanbieter  in Deutschland.

 

Download