18.05.2012

 

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Auf einen Blick

Ort: Duisburg

Branche: Baustoffindustrie

Kundenprofil
XELLA ist einer der größten europäischen Baustoffhersteller. Im Bereich Porenbeton und Kalksandstein ist XELLA mit den Marken Ytong, Hebel und Silka weltweit sogar die Nummer 1. Mit 7.600 Mitarbeiter erwirtschaftete XELLA im Jahr 2007 einen Umsatz von 1,32 Mrd €
 www.XELLA.de

Herausforderung
Strategieentwicklung zur Zentralisierung der verteilten Server– und Storage– Infrastruktur. Verringerung der Administrations– sowie der Betriebskosten. Höhere Ausnutzung sowie flexiblere Provisionierung der Server– und Storage Hardware. Erhöhung der Servicelevel und Verfügbarkeit.

Lösung
Zieldefinition und mehrstufiges Vorgehensmodell zur Entwicklung eines neuen Server- & Storage-Konzeptes inkl. Projektmanagement. Anforderungsanalyse, Ist-Aufnahme, Markt- & Produktanalyse, Anbieterauswahl, technische Konzeption, Alternativszenarien, Dimensionierung. Entwicklung eines Best-Practice Vorgehens für internationale Standorte inkl. Schulungs- & Betriebshandbuch.

 

 


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TRAFFIX Kundenreferenz: XELLA Deutschland GmbH

Entwicklung einer IT Strategie zur Konsolidierung der Server– und Storage-Infrastruktur

Die Herausforderung

Die Menge ist beeindrucken wenn man die Größenordnungen vergleicht. Im Jahr 2006 produzierte XELLA als einer der größten Baustoffhersteller Europas 8 Mio. Kubikmeter Porenbeton. Das entspricht mehr als einem 10tel der Trümmermasse, die in Berlin nach dem 2. Weltkrieg beseitigt werden musste. Kein Wunder, dass auf fast jeder Baustelle in Deutschland mindestens eine Baustoff-Palette der namhaften XELLA-Marken Ytong, Hebel, Multipor oder Fermacel angeliefert wird. Der Name „Ytong-Stein“ hat sich als Gattungsbegriff für die weißen Quader aus Porenbeton längst genauso etabliert, wie das Tempo-Taschentuch oder die Tesafilm-Rolle.

Die Zahlen aus der deutschen IT-Abteilung sind für ein Unternehmen aus dem Bereich Industrieproduktion ebenfalls beachtlich: an mehr als 20 bundesweit verteilten IT Standorten verrichten über 200 Server ihren Dienst. An die 1200 Clients nutzen über 100 verschiedene Softwareprodukte, die Anzahl der dezentralen Installationen liegt im Bereich von 20.000. Große Verwaltungsstandorte stehen kleinen Standorten wie z.B. Kieswerken mit wenig Personal und geringer IT-Infrastruktur gegenüber. Durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit zentraler terminalbasierter IT Struktur und dezentraler lokaler IT Struktur in der XELLA war die IT Landschaft zu heterogen geworden, um sie effektiv zu verwalten. Diese IT Landschaft sollte im Rahmen eines internationalen Restrukturierungsprojektes zentralisiert und konsolidiert werden. Im Rahmen eines zuvor durchgeführten Bieterwettbewerbes konnte TRAFFIX durch seine technische Kompetenz sowie seine Erfahrungen in der Entwicklung strategischer IT-Konzepte überzeugen und wurde mit der Durchführung des Teilprojektes beauftragt.

Die Lösung

Im Rahmen der Projektplanung wurde gemeinsam mit dem Kunden zunächst ein Phasenplan zur Strukturierung der Vorgehensweise entwickelt. Dazu gehörte die Abstimmung und präzise Definition der Projektziele sowie nachfolgend getrennte Anforderungsanalysen für Serverzentralisierung und Storage. Im Ergebnis sollte die dezentrale Server-Infrastruktur in wenigen zentralen Standorten zusammengefasst werden. Die Storage-Kapazität sollte ebenfalls erhöht werden und ohne Beeinträchtigung des Produktivbetriebes erweiterbar sein. Hierzu sollten technische wie administrative Standards erarbeitet werden, die auf beliebige Standorte und Länder in Form einer Best-Practice-Anleitung übertragbar sind. Applikationen bzw. Diensten sollten von der Hardware entkoppelt sein. Die Konzepte sollten neue Techniken berücksichtigen, aber die eingesetzten Systeme sollten nur abgelöst werden, wenn der erhöhte Nutzen einer neuen Technik nachgewiesen werden konnte. Die Nutzung der Server- und Speicherressourcen sollte nach dem Verursacherprinzip ermittelt werden können. Auf Basis der erarbeiteten und dokumentierte Anforderungen erfolgte in einer weiteren Projekt-Phase die Erarbeitung der technischen Konzepte. Hierzu wird die vorgenommene IST-Aufnahme der Server und Speicher um weitere Informationen ergänzt. Im Anschluss wurden mögliche Lösungsansätze identifiziert (Markt– & Produktanalyse, Anbieterauswahl, Konzeption, Alternativszenarien, Dimensionierung), an den Anforderungen evaluiert sowie im Rahmen einer Machbarkeitsanalyse abgesichert. Die Technologien der Konzepte wurden präsentiert und eine Matrix zur Umsetzungs- und Technologieentscheidung aufgestellt. In einer Testumgebung wurden die Konzepte anhand des Business Case für die deutsche Infrastruktur umgesetzt. Für die Einführung der neuen Technologien wurde ein Schulungshandbuch erstellt und für den Betrieb ein Betriebshandbuch.

Der Nutzen

Im Rahmen der Planung wurden sowohl wichtige strategische als auch operative Ziele und Visionen gemeinsam mit dem Kunden entwickelt. Aufgrund der von TRAFFIX erstellten Strategieplanung wurde die XELLA in der Lage versetzt, eine globale Infrastruktur-Konsolidierungsstrategie auf Basis abgestimmter Analysen und nachgewiesenem Kundennutzen umzusetzen. Die getroffenen Entscheidungen und Lösungsvorschläge basierten auf sorgfältig erstellten, ausführlichen Projektdokumenten und waren so stets für den Kunden transparent und nachvollziehbar. Projektrisiken und Erfolgsfaktoren wurden angemessen dargestellt und so für XELLA bewertbar. Die TRAFFIX Consultants integrierten das Projekt nicht nur nahtlos in parallel laufende Projekte wie z.B. die Umstellung der weltweiten Domänenstruktur, sondern passten ihr Vorgehen zudem problemlos an die kundeneigene Projektmanagement-Methodik an. Alle Planungsergebnisse des Projektes wurden dem XELLA Management zur anschließenden Roll-Out Planung übergeben.

Das Unternehmen

Die XELLA International GmbH (XELLA) ist eines der führenden Unternehmen im weltweiten Baustoff- und Rohstoffmarkt. Das Unternehmen ist mit über 7.600 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern aktiv und erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 1,32 Mrd. Euro. Zum Unternehmen gehören die Marken SILKA (Kalksandsteine), YTONG (Porenbeton), HEBEL (Wirtschaftsbau), AESTUVER (Brandschutzplatten), FERMACELL (Gipsfaser-Platten) und MULTIPOR (Mineraldämmplatten).

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